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Newsletter8 Frauen, 8 Schlaflieder. Im 360°-Film wird deren wichtige Bedeutung über Kulturen hinweg und ihre heilsame Kraft, Trost und Liebe zu spenden, klar. Dieses Laienprojekt mit Frauen aus dem Domagkpark feiert die bisweilen schlichte Schönheit, Vielfalt und emotionale Wucht von Schlafliedern weltweit. Das rote Spagat-Fahrrad liefert zwei VR-Brillen zu Ihnen nach Hause.
Acht Teilnehmerinnen aus sechs verschiedenen Ländern: Nigeria, Afghanistan, Deutschland, Polen, England und Rumänien. Jede von ihnen hat sich ein Schlaflied ausgesucht, mit dem sie sich besonders verbunden fühlen, das ihrer Sehsucht nach Heimat und Zugehörigkeit, ihrem Glauben oder ihrer persönlichen Geschichte Ausdruck verleiht.
Und im Mittelpunkt: die QUEENS Alia, Alicja, Atia, Christina, Daniela, Gold, Rosie und Jessica, die Sie mitnehmen auf eine ganz besondere Reise ins Schlafland.
Bilder und Zweifel des Tages schwirren durch den Kopf, das Kissen ist zu heiß und der Nachbar zu laut. Einschlafen – wahrlich keine leichte Aufgabe! Was schon uns Erwachsenen bisweilen schwerfällt, ist für die Kleinsten eine echte Herkulesaufgabe: Sie hören und sehen tagsüber alles zum ersten Mal, können ihre Erlebnisse noch nicht einordnen, müssen erst lernen, der Welt um sich herum zu vertrauen. Seit Jahrtausenden singen wir Menschen deshalb beruhigende, tröstende, liebevolle Lieder, um unseren Nachwuchs in den Schlaf zu wiegen – und das über verschiedenste Kulturen, Gesellschaften und Traditionen hinweg. Das macht Schlaflieder zu einer der universellsten kulturellen Errungenschaften überhaupt. Trotz ihrer enormen Bedeutung spielen Schlaflieder aber kaum eine Rolle in der Öffentlichkeit, denn sie finden ja ganz zwangsläufig in privaten, geschützten Räumen statt. Gesungen werden sie traditionell eher von Frauen als von Männern, was historisch ebenfalls zu ihrer Unterschätzung beigetragen haben mag. Die Schönheit, Vielfalt und emotionale Wucht, die Wiegenlieder unterschiedlichster Kulturen entfalten, will deshalb das Filmprojekt „Queens” sichtbar und hörbar machen.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Frauen als „Königinnen des Schlafs”, die durch den Zauber ihres Gesangs die Härten der Welt in den Hintergrund rücken – wenn auch nur für einen Augenblick.
Wir haben uns entschieden, das Projekt in Form eines VR-Films zu verwirklichen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit sich frei im Film bewegen zu können und voll und ganz ins Schlafland einzutauchen. Suchen Sie sich einen freien Platz, setzten Sie die Brille und Kopfhörer auf und schon tauchen Sie ab.
| Mit | Frauen aus dem HORIZONT-Haus und dem Domagkpark |
|---|---|
| Regie, Konzept | Philipp Jescheck |
| Dramaturgie | Ruth Zapf |
| Kostüme | Yvonne Kalles |
| Musik | Marja Burchard |
| VR Regie | Christian Felder |
| Kamera | Kevin Fuchs |
| Ton | Martin Rieger |
| Licht | Jürgen Thiele |
| Fotos, Making Of | Hansi Tromka |
Epilepsiewarnung:
In diesem VR-Film wird viel mit Licht gespielt. Des Weiteren befinden sich in der VR-Brille elektronische Displays, die nah an den Augen sitzen. Bei einigen Personen kann dies epileptische Anfälle auslösen.